Aero 2005

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Aero 2005

Ultraleicht Flugzeuge auf dem Markdorfer Segelfluggelände

 

Während der AERO 2005 herrschte auf dem Markdorfer Segelfluggelände ungewohnte Betriebsamkeit. Da auf dem Flughafen Friedrichshafen, durch die Flugsicherung vorgeschriebene, zeitliche Sicherheitsabstände so genannte “Slots“ eingehalten werden müssen, hat die Flughafen GmbH auf der Suche nach Alternativen bei den Markdorfer Segelfliegern angefragt, ob die Ultraleichtflugzeuge der Messebesucher auf dem Wiesengelände in Markdorf landen könnten. Ultraleichtflugzeuge sind, wie der Namen schon sagt, besonders gewichtsoptimiert gebaute Motorflugzeuge. Das begrenzte, maximale Abfluggewicht, ermöglicht zusammen mit neuen Motortechnologien, aber auch einen wesentlich leiseren Betrieb dieser Motorflugzeuge.

Unter diesen Randbedingungen konnten nach Klärung mit der Stadtverwaltung und den, die Segelflieger unterstützenden Landwirten, die Vorbereitungen beginnen. Das prinzipiell für einen solchen Betrieb zugelassenen Fluggelände, musste vom Regierungspräsidium Tübingen aktuell kontrolliert und freigegeben werden. Landebahnmarkierung für die fast 500 m lange Start und Landebahn mussten gefertigt , die Bahn selbst, kurz vor der AERO gemäht, Wiesengräben durch Trassierband gesichert und das Gelände sicher abgesperrt werden. Alles war vorbereitet, doch war zu Messebeginn am Donnerstagmorgen von den vorhergegangenen Regenfällen die Landebahn noch äußert nass. Erst nachdem Petrus ein Einsehen mit den Fliegern hatte, konnten am Nachmittag die Flugzeuge landen. Am Freitag und Samstag waren pro Tag bis zu 30 Ultraleichtflugzeuge in Markdorf stationiert. Selbst diese scheinbar kleine Zahl von ausgelagerten Flugzeugen bedeute eine deutliche Entlastung für den Flughafen in Friedrichshafen, wie Herr Hartel von der Flughafen GmbH gegenüber den Segelfliegern betonte. Ausdrücklich bedankte er sich auch beim Markdorfer DRK und der Feuerwehr, die beide die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen für den Flugbetrieb mit Mannschaft und Fahrzeugen sicherstellten.

Für die Markdorfer Segelflieger war ein solch geballter Motorflugbetrieb auch eine Herausforderung, die aber von der arbeitenden Mannschaft gut bewältigt wurde. Leider war auch am Sonntag das Wetter nicht sehr einladend, sodass die Markdorfer Bevölkerung nicht in den Genuss dieses bunten und interessanten Spektakels kommen konnte, aber nach der AERO ist vor der nächsten AERO 2007 und dann vielleicht mit Sonnenschein an allen 4 Tagen.

 

 

 

 
 
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Stand: 13. Februar 2009